Wo ist meine Gutschrift?

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Mit jedem Einkauf Geld spenden

Mit dem eigenen Online-Einkauf Geld verdienen. Das ist eine schöne Sache. Mit jedem Einkauf können wir Geld spenden und damit Projekte unterstützen, die uns am Herzen liegen. Und davon gibt es auf Gynny.de über 2.000. Also reichlich Angebot, um mit meinem Einkauf etwas Gutes zu tun. Dumm nur, wenn der Einkauf zwar über Gynny.de gestartet wurde, ich aber trotzdem keine Gutschrift erhalte. Dann fühlt man sich um den „Lohn der Arbeit“ betrogen oder wie ein Kind, dass die versprochenen Kekse trotz erbrachter Leistung nicht erhält. Und das ist kein schönes Gefühl. In solchen Fällen erhalten wir oft E-Mails, mit der Aufforderung, den Keks rauszurücken… ;-)

Wie kann es also passieren, dass ich für einen Einkauf keine Gutschrift erhalte, obwohl ich - zumindest vermeintlich - alles richtig gemacht habe? Es gibt eine ganze Palette möglicher Gründe, die verhindern, dass mir der für meinen Einkauf versprochene Bonus verweht bleibt und die meisten davon haben etwas mit dem Begriff „Affiliate-Marketing“ zu tun.

Verkaufsprovisionen im Internet

Was in der Offline-Welt als Provision allgemein bekannt ist, heisst im Internet „Affiliate-Fee“. Auf Gynny.de vertretene Partnershops zahlen einen meist prozentualen Bonus berechnet auf den Netto-Warenkorb des Kunden aus. Andere Bonusprogramme vergüten jeden Verkauf (Sale) in Form eines fixen Eurobetrages und wieder andere bezahlen für sogenannte „Leads“, also die Vermittlung eines potentiellen Kunden in Form seiner E-Mailadresse. Dazu muss dann noch nicht einmal ein Verkauf stattgefunden haben. 

80% dieser Vertriebsprovision werden in der Folge als Gutschrift auf das begünstigte Projekt gutgeschrieben. Und davon hat jeder einen Vorteil. Der Shop, weil er seiner Corporate Social Responsibility nachkommt und offensichtlich der Kunde, denn er erhält für seinen Einkauf Geld, das wiederum dem unterstützen Projekt zu Gute kommt. Nicht zuletzt Gynny selbst, weil 20% der Provision der Finanzierung der Plattform dienen. Aber natürlich ist es das nachvollziehbare primäre Interesse eines jeden Onlinehändlers, seine Umsätze zu steigern. Also neue Kunden hinzuzugewinnen. Deshalb unterscheiden auch viele Partner-Programme zwischen neuen und bereits bestehenden Kunden einfach dadurch, dass für Neu-Kunden höhere Provisionen, als für Stammkunden ausgezahlt werden. Schade nur, dass man aus Sicht solcher Programme nur ein mal Neu-Kunde sein kann, also auch nur ein mal von der höheren Gutschrift profitiert. In einigen Fällen incentivieren solche Programme sogar ausschließlich Neu-Kunden. Diese Systeme machen für eine Plattform wie Gynny.de keinen Sinn und sind dort deshalb auch nicht vertreten. 

Aber auch Gutschriften für bestehende Kunden machen durchaus Sinn. Denn Nutzer, die Projekte unterstützen verlagern ihre Einkäufe durchaus zu Partner-Shops, die jeden Einkauf in ihren Programmen berücksichtigen und gewinnen so doch wieder neue Kunden für ihr Angebot. Dabei ist ein weiterer Effekt aus Sicht der Onlinehändler nicht zu vernachlässigen, denn diese Shops werden als eigentliche Spender, die im Sinne des Einkäufers bzw. des Projekts Gutes tun, wahrgenommen. Für das eigene Image kann das nur vorteilhaft sein.

Diese Gründe verhindern Gutschriften

Der Warenkorb muss leer sein

Wo liegt also der Haken? Der größte heisst Warenkorb. Produkte, die sich dort befinden bevor der Nutzer seine Shopwahl auf Gynny.de getroffen hat, werden nicht berücksichtigt. Gutschrift ade und das ist aus Sicht der Shops nur zu verständlich. Wieso sollte ein Shop einen Bonus auf den Einkauf einer Ware bezahlen, mit der ich mich quasi schon an der Kasse eingefunden habe? Man stelle sich vor, ein Verkäufer würde Provisionen auf Waren beanspruchen, die gar nicht durch ihn zur Kasse gelangt sind. Nur weil er den Verkauf kurz vor der Kasse, also dann, wenn die Kaufentscheidung bereits getroffen ist, als seinen „Vertriebserfolg“ sehen will? 

Hier gilt der Grundsatz: erst mit dem Verkäufer sprechen, also Gynny.de aufrufen und von dort zum Shop.

Gutscheine

Aber es gibt eine Reihe weiterer „Haken“. Die Verwendung von Gutscheinen beispielsweise. Shops bieten sie ihren Kunden an. Es gibt aber auch ganze Geschäftsmodelle, die ihr Nutzenargument allein darauf aufbauen. Wenn ich als Kunde nun beide Vorteile, also den Einkaufsvorteil mittels Gutschein und die Gutschrift in Anspruch nehmen will? Sie kennen die Antwort: Adieu Gutschrift! Und auch das ist aus Sicht des Shops, der diesen Einkaufsvorteil mittels Gutschein anbietet, wieder nur zu verständlich. Im Fachsprech wird so ein Vorgehen „double dipping“ genannt. Also der Versuch in ihrer Art unterschiedliche Boni miteinander zu kombinieren, um so einen noch höheren Vorteil zu erzielen. Da sagt jeder vernünftig, als kaufmännisch handelnde Unternehmer: „Stopp, so war das nicht gedacht…“ und verweigert in diesem Fall die Auszahlung der Gutschrift. Um so schöner, dass es keine Regel ohne Ausnahme gibt. Für Gutscheine, die von Gynny direkt kommen, gilt diese Einschränkung nämlich nicht!

Soweit zu den aus kommerzieller Sicht relevanten Ursachen. Aber es gibt weitere, in ihrer Art allerdings technische Gründe, die den Lohn der Arbeit kosten können.

Der "falsche" Klick

Denn Affiliate-Marketing ist weit verbreitet und wird von vielen Portalen oder Webseiten genutzt. Und in diesem Zusammenhang kommt eine weitere wichtige Regel ins Spiel, die „last cookie wins“ heisst und nichts anderes bedeutet, als das derjenige Anbieter die Vertriebsprovision, ergo Affiliate-Fee, erhält, bei dem der Käufer als letztes vor seinem Einkauf auf ein Werbemittel des entsprechenden Shops geklickt hat. Dann kann es nämlich wieder heissen, sie ahnen es, Gutschrift adieu! Wer sicher gehen will, dass ihm sein „Keks“ nicht geklaut wird, hat unmittelbar vor dem Einkauf bei Gynny auf den Shop seiner Wahl geklickt. Und sonst nirgends…

Werbeblocker

Und damit wären wir fast am Ende dieser Aufzählung. Aber die Technik hat bekanntermassen mehr als eine Tücke. Um der oft nervigen Werbeflut im zu entgehen, sind Werbeblocker weit verbreitet. Dumm nur das deren Nutzung dazu führt, sie wissen, was kommt: Gutschrift Auf Wiedersehen! Wer mittels Blocker Werbung verhindert oder das Setzen von „Cookies“ verhindert, wird zwar von Werbung verschont, verzichtet aber auch auf sein Gutschrift. Die Entscheidung trifft jeder für sich selbst.